Heilpraktiker helfen

November 30, 2020
von admin
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MdB Alexander Krauss befürwortet Heilpraktikerberuf


MdB Alexander Krauß spricht in seiner Bundestagsrede für den Erhalt des Heilpraktikerberufes in Deutschland

https://www.alexander-krauss.com/bundestagsreden/

Frau Präsidentin, sehr geehrte Damen und Herren,

diese Debatte bietet die Möglichkeit, über Berufe zu sprechen, die sehr häufig im Schatten der Aufmerksamkeit stehen, dazu gehört auch der Beruf des Heilpraktikers.

Ich finde, dieser Beruf ist eine Bereicherung für unser Gesundheitswesen, den ich nicht missen möchte.

Von dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die 47.000 Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker in diesem Land, die eine wertvolle Arbeit leisten.

Die Zahl der Heilpraktiker/innen steigt von Jahr zu Jahr, und das spricht eben auch für ein gewisses Patientenvertrauen.
Es gibt also offensichtlich eine Zufriedenheit mit der Arbeit der Heilpraktiker, die Patienten stimmen letztlich mit den Füßen darüber ab, in dem sie zum Heilpraktiker gehen, es wird ja niemand gezwungen

Wir haben pro Tag 128.000 Patientenkontakte und wenn man sich die Altersgruppe der 50- bis 65jährigen mal anschaut, dann ist diese Gruppe zur Hälfte schon mal beim Heilpraktiker gewesen und es spricht dafür, dass es viele Menschen gibt, die Hilfe beim Heilpraktiker suchen.

Warum tun das die Patienten und bezahlen dafür auch im Regelfall Geld?

Die Patienten wollen einen ganzheitlichen Ansatz haben, eine Verzahnung von Schulmedizin und Komplementärmedizin, denn die meisten suchen auch einen Arzt auf, dies ist kein Widerspruch, sondern ich finde dies auch gut so.

Ich habe diesen Sommer eine Medizinisches Versorgungszentrum besucht mit Schwerpunkt Schmerztherapie, wo auch Heilpraktikerinnen arbeiten. Ich fand das sehr schön, dass es ein Miteinander gibt, kein Gegeneinander, und ich glaube, dass solchen Kooperationen die Zukunft gehört.

Es gibt auch Patienten, die eine ergänzende Therapie suchen, die Nebenwirkungen reduzieren wollen, und diejenigen, die die Selbstheilungskräfte ansprechen wollen, die nicht dem Missverständnis unterliegen, dass man nur eine Tablette einwerfen muss und dann wird man wieder gesund.
Es sind Patienten, z.B. mit Bluthochdruck, die sich sagen, ich will außer dem verordneten Blutdrucksenker wissen, was kann ich selbst noch tun, dass ich evtl. im besten Falle gar keine Tabletten mehr brauche.
Ich finde, dass ist ein guter Ansatz, zu überlegen, was kann man tun. Und dabei wird beim Heilpraktiker auf sanfte Verfahren, auf Naturheilkunde gesetzt. Und wenn der mündige Patient dies wünscht, dann soll er auch die Möglichkeit haben, das in Anspruch zu nehmen.
Ganz wichtig ist, wenn man mit Patienten spricht, dass sie sagen, die Heilpraktiker nehmen sich Zeit für einen, denn sie machen im Regelfall die gleiche volle schulmedizinische Anamnese, es dauert dann schon mal bis zu einer Stunde.
Diese Erfahrung möchte ich gerne noch viel mehr Menschen gönnen, dass sie erfahren, dass derjenige, der sie behandelt, sich auch Zeit nimmt.

Meine sehr verehrten Damen und Herren, wir sprechen heute über den Gesetzesentwurf MTA-Reform, in dem eine Regelung enthalten ist, dass Heilpraktiker keine Laborleistungen mehr beauftragen sollen  bzw. können – diese Regelung wäre nicht im Sinne der Patienten, denn eine Labordiagnostik dient der Abklärung von Erkrankungen, dafür ist sie sehr hilfreich.

Wir haben in den letzten Jahren sehr viele gute Erfahrungen damit gemacht, dass Heilpraktiker ihre Arbeit darauf ausgerichtet haben und insofern sollten wir diese Regelung streichen, weil sie nicht im Patientennutzen ist.

Natürlich steht der Beruf des Heilpraktikers auch vor Herausforderungen.
Aus meiner Sicht gibt es ein sehr hohes Ausbildungsniveau. Die meisten Personen, die den Beruf Heilpraktiker/in ergreifen, haben bereits einen medizinischen Vorberuf, dass sind Menschen, die über das Wissen und Können verfügen.

Aber ich glaube auch, dass wir die Ausbildung standardisieren sollten, dass wir Schulen haben, die ein klares, vergleichbares Curriculum haben.

Meine sehr verehrten Damen und Herren, lassen Sie uns zum Wohle der Patienten den Beruf des Heilpraktikers erhalten und verbessern, die Möglichkeiten haben wir.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

November 21, 2020
von admin
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Öffentlich-rechtliches Fernsehen beteiligt sich an Kampagne

Kampagne gegen Heilpraktiker – Finanzierung Medwatch

Im Zusammenhang mit der ARD-Sendung vom 09. November 2020 weisen wir auf die Finanzierung von Medwatch durch den deutschen Konsumentenbund (DKB) hin, der seine Einnahmen durch Abmahnungen von Heilpraktikern generiert. Die Filmautorin der o.g. Sendung Frau Ruby ist Beirätin dieses Journalisten-Portals (www.medwatch.de).
Der DKB und die GWUP (Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften e.V.) und das Informationsnetzwerk Homöopathie sind miteinander vernetzt und agieren gemeinsam.
Medwatch wurde eigens zum Vorgehen gegen die Alternativmedizin ins Leben gerufen und erhält Dank seiner hervorragenden Lobbyarbeit einen öffentlich-rechtlichen Sendeplatz.

November 9, 2020
von admin
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Plant Bundesregierung gesetzlichen Eingriff gegen Heilpraktiker*innen versteckt über das MTA-Gesetz?

Pressemitteilung Sylvia Gabelmann/DIE LINKE
Mitglied Gesundheitsausschuss Dt. Bundestag

Bundesregierung plant gesetzliche Eingriffe gegen Heilpraktiker*innen – versteckt über das MTA-Reformgesetz
„Einen offenen Angriff gegen Heilpraktiker*innen und deren Patient*innen traut sich
Jens Spahn vor der Bundestagswahl anscheinend nicht. Darum versucht er bereits zum wiederholten Male, Heilpraktiker*innen dadurch in ihrer Berufsausübung zu behindern, indem er versteckt in anderen Gesetzen Regelungen vorsieht, die eine erhebliche Einschränkung bedeuten und zudem die Sicherheit der Patient*innen gefährden.“ erklärt Sylvia Gabelmann, Sprecherin für Arzneimittelpolitik und Patientenrechte der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag, angesichts der Proteste von Heilpraktikerverbänden gegen das von der Bundesregierung geplante MTA-Reformgesetz.
Gabelmann weiter: „Ich fordere die Bundesregierung auf, jegliches Handeln zu unterlassen, dass dem Berufsstand der Heilpraktiker*innen auf versteckte Art und Weise und quasi durch die Hintertür die Ausübung ihrer Heilkunde erschweren will.
Wir brauchen eine ehrliche und offene Debatte über die Chancen und Möglichkeiten einer komplementären Medizin.
Dabei darf sicherlich nicht ausgespart bleiben, wo es bei der Ausbildung und Zulassung von Heilpraktiker*innen Verbesserungspotential gibt.
Was aber auch im Sinne der Patient*innen, die eine komplementäre Medizin in Anspruch nehmen wollen, nicht sein darf: Diesen Ansatz der Heilkunde ohne Einbindung ihrer Berufsverbände und ohne ehrliche offene Debatte kalt zu stellen.“

August 3, 2020
von admin
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IQHP – mit einer Stimme für den Erhalt des Berufsstandes Heilpraktiker

Mit dem Engagement von Gesundheitsausschuss-Politikern des Deutschen Bundestages und mit der Vermittlung der IQHP (www.iqhp.de) haben die deutschen Heilpraktiker-Berufsverbände und Fachgesellschaften die Chance erhalten, im Rahmen einer Videokonferenz im September 2020 mit einer Stimme gegenüber der Politik zu sprechen –
diese Möglichkeit ist einmalig in der 80jährigen Geschichte des Heilpraktiker-Berufsstandes! 

Wird diese Chance einer einheitlichen Darstellung ALLER Verbände und Fachgesellschaften genutzt werden? Wir meinen JA!!!

Juni 27, 2020
von admin
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IQHP – für Naturheilkunde und Therapiefreiheit

Heilpraktiker helfen – mit einer Stimme für Naturheilkunde und Therapiefreiheit

Täglich besuchen ca. 128.000 Patienten Heilpraktiker und lassen sich behandeln. Es ist müßig zu sagen, dass es gute und weniger gute Heilpraktiker gibt, wie in jedem anderen Beruf auch. Unstrittig ist jedoch, dass dieser Beruf nicht nur gewollt, sondern auch notwendig ist. Die Frage, ob Heilpraktiker eine Daseinsberechtigung haben, ist nicht gegeben – sie ist rein hypothetisch. Heilpraktiker bieten zusätzliche Therapien an, die sehr zeitaufwendig sind und eine exklusive Expertise erfordern. Konkret bedeutet das, dass Therapeuten, die ihre Patienten z.B. mit traditionell chinesischer Medizin behandeln, auch Experten auf diesem Gebiet sind. Sie haben eine jahrelange Ausbildung genossen und bilden sich stets weiter. Das kann man auf viele andere Therapien übertragen: Bioresonanz,
Homöopathie, Phytotherapie, invasive und manuelle Therapien uvm.
Das Patientenwohl liegt jedem Therapeuten am Herzen. Somit sollte auch der Wille des Patienten, einer der Pfeiler in der evidenzbasierten Medizin, berücksichtigt werden. Es sollte jedem selbst überlassen werden, ob er sich von Mitteln, die Hildegard von Bingen oder Stewart Adams (Pharmazeut und Erfinder von Ibuprofen) empfehlen, behandeln lassen möchte. Wichtig ist die Verzahnung von Komplementär- und Schulmedizin, eine integrative Medizin, in der sich Schulmediziner und Heilpraktiker die Kompetenz nicht gegenseitig absprechen, sondern anerkennen. Gegenseitiger Respekt und eine sinnvolle Zusammenarbeit ist das Beste für den Patienten. Die Frage der Patientensicherheit muss dringend behandelt werden, da auch wir, als Heilpraktiker, Lücken der Transparenz sehen und auch unseren Berufsstand schützen müssen. Schamanen, „Heiler“, Esoteriker werden mit Heilpraktikern in einem Atemzug genannt. Das muss strikt getrennt werden. Patienten müssen wissen, in wessen Hände sie sich begeben.
Heilpraktiker durchlaufen eine Ausbildung, die den Lehren der schulmedizinischen  Diagnostik (Physiologie, Anatomie, Pathologie) folgen. Die Ausbildung ist jedoch in Teilen unterschiedlich. Dass sie standardisiert werden muss, fordern auch wir, als Heilpraktiker. Die Inhalte der Ausbildung und Prüfungen müssen bundeseinheitlich festgelegt werden. Das ist ein schon längst überfälliger Schritt und wird von unserer Seite sehr begrüßt.

Der BDHN e.V. ist in der Berufspolitik seit einigen Jahren aktiv und versucht sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene die angestrebte Reform mitzugestalten. Im letzten Jahr hat sich das Engagement zusammen mit dem Kooperationsverband BDN e.V. gefestigt und hat zu sehr erfreulichen Entwicklungen geführt. Wir haben den Gesundheitspolitikern die „Initiative für Qualitätssicherung im Heilpraktikerberuf“ (IQHP) vorgestellt. Diese Initiative wurde positiv bewertet und hat die notwendige Kehrtwendung veranlasst. Wir können in Gesprächen das Bild des Heilpraktikers zurechtrücken und ein neues Bewusstsein für die Zukunft schaffen.

Juni 26, 2020
von admin
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Versäumnisse in der Berufspolitik Heilpraktiker?

Die schon seit Jahrzehnten überfällige Berufspolitik und die Netzwerke zu den politischen Entscheidungsträgern sind wichtiger denn je. Es wurde leider versäumt, sich bemerkbar zu machen und die Bedeutung des Heilpraktikers darzustellen.
So haben die Gegner unseres Berufsstandes in den letzten vier Jahren eine Kampagne ins Leben gerufen, die uns diffamieren soll. Das funktioniert auch, weil wir kein Fundament für uns und unsere Arbeit gelegt haben. Weder die politischen Entscheidungsträger noch die Medien oder gar Teile der Bevölkerung wissen es besser und schenken den Unterstellungen Glauben.
heilpraktiker-helfen vertritt die Ansicht, dass ein Gegenpol in der Berichterstattung mit sachlichen Fakten notwendig ist.
Hier sei ein Beispiel genannt: die Öffentlichkeitsarbeit des BDHN e.V. und BDN e.V. im Rahmen der Initiative für Qualitätssicherung im Heilpraktikerberuf (IQHP)

www.iqhp.de

Dezember 10, 2019
von Barteczko
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Gefährden Heilpraktiker Patientensicherheit?

Es werden viele Unwahrheiten über den Heilpraktiker-Beruf und seinen Tätigkeitsbereich in Umlauf gebracht. Eine wesentliche und falsche Behauptung ist, dass die Heilpraktiker die Patientensicherheit gefährden. Fehlende Patientensicherheit seitens der Heilpraktiker ist allerdings eine Mär.

Heilpraktiker*innen stellen eine zu vernachlässigend geringe Gefahr in der Schadensverursachung durch medizinische Behandlungsfehler dar. Bestätigt und festgehalten werden Schadensfälle notwendigerweise von Versicherern. Hier ergab eine Anfrage der IQHP, dass in den vergangenen Jahren die Prämien zur Berufshaftpflichtversicherung bei Heilpraktikern immer wieder wegen gutem Schadensverlauf gesunken sind, wohingegen bei Ärzten die Prämien ständig Jahr um Jahr gestiegen sind und sogar bei einigen Fachrichtungen „ANNAHMEVERBOT“ besteht.

s.a. AOK schlägt Alarm: Jährlich 18.800 Tote durch …https://www.focus.de › gesundheit › news › aerztepfusch-krankenhaus-studie…
AOK Krankenhaus-Report 2014: 19.000 Tote durch …https://www.spiegel.de › gesundheit › diagnose › aok-krankenhaus-report-2…

Dezember 10, 2019
von Barteczko
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Kritiker behaupten: Heilpraktiker unterliegen keiner staatlichen Regelung und Gesetzgebung

Heilpraktiker*innen unterliegen einer engen staatlichen Gesetzgebung und stringenten beruflichen Rahmenbedingungen und Tätigkeitseinschränkungen.  Bei evtl. Verfehlungen Einzelner greifen wie für alle anderen Berufe auch umfänglich und ausreichend die vorhandenen gesetzliche Regelungen und die diesbezügliche Strafverfolgung.

Nähere Informationen finden Sie hier heilpraktiker-in-deutschland